Mari[j]a Alexandrowna – Der Zarin so nahekommen, wie noch nie

By admin - Last updated: Mittwoch, Januar 17, 2018

Mari[j]a Alexandrowna – Der Zarin so nahekommen, wie noch nie

Blick in die Ausstellung

„Mit der Kaiserin im Parke mondbestrahlt gegangen, viel, traut gesprochen über… das Wesen der Monarchie, Rußland, gottvoll, unvergeßliche Nacht; Heil dem Czaren, Anbetung dem Strahl der allmächtigen Krone“ notierte Ludwig II. von Bayern am 22. September 1867 anlässlich des Besuches der Zarin Mari[j]a Alexandrowna im Schloss Berg am Starnberger See in sein Tagebuch.

Der bayerische Monarch befasste sich gerade in seiner Jugend und den ersten Regierungsjahren intensiv mit Russland, dem Zarentum und auch der orthodoxen Kirche. Unabhängig von der für ihn sehr wichtigen Frage des Gottesgnadentums der Majestät: Es war die persönliche Beziehung zu seiner Tante, die als Marie von Hessen und bei Rhein (1824-1880) geboren wurde und 1841 den Thronanwärter Alexander (II.) heiratete, die die o.g. Themen für Ludwig so interessant machten.

Zu der 21 Jahre älteren Zarin fühlte sich der König sehr hingezogen und verehrte sie nahezu muttergleich. Daher führten die beiden eine rege Korrespondenz und besuchten sich bei zahlreichen Gelegenheiten, so in Darmstadt, Kissingen, Schwalbach und München.

Nun kann man der für Ludwig II. so wichtigen Person nahekommen, wie selten zuvor: Die Präsentation in Frankfurt zeigt sehr viele Ob

диск00076 Портрет императрицы Марии Александровны. Т.А. Нефф (копия с Винтерхальтера). 1864. Холст, масло. 158х103.

jekte aus dem persönlichen Besitz der Monarchin, darunter auch Briefe und andere Schriftstücke. Insbesondere zahlreiche Gemälde und Grafiken ermöglichen es, sich – im wahrsten Sinne des Wortes – ein besseres Bild von der Zarin zu machen.

Neben ihr werden drei weitere Prinzessinnen aus dem Haus Hessen vorgestellt: Wilhelmine von Hessen-Darmstadt (1755–1776) sowie die Schwestern Elisabeth (1864–1918) und Alix von Hessen und bei Rhein (1872–1918). Mit ihrer Konvertierung zum russisch-orthodoxen Glauben und ihrer Heirat nahmen sie einen neuen Namen an und wurden als Großfürstin Natalja Alexejewna, Großfürstin Jelisaweta Fjodorowna und Kaiserin Alexandra Fjodorowna und eben Marie von Hessen und bei Rhein als Kaiserin Marija Alexandrowna, Teil der Geschichte des russischen Kaiserreichs. Mit der Abdankung Nikolaus II. 1917 endete vor 100 Jahren dieses Kaiserreich.

Das Ikonen-Museum in der hessischen Stadt Frankfurt am Main nimmt das Ende der Zarenherrschaft zum Anlass, die vier Prinzessinnen aus Hessen mit mehr als 300 Objekten von rund 30 Leihgebern erstmals in Deutschland in dieser umfangreichen Art vorzustellen. Organisiert wurde die Ausstellung vom Kulturministerium der Russischen Föderation, der Stiftung zur Förderung der Wiederbelebung der Barmherzigkeits- und Wohltätigkeitstraditionen „Jelisawetinsko-Sergijewskoje Aufklärungsgesellschaft“ Moskau und der Hessischen Hausstiftung.

Selten können die Objekte in den vergleichsweise beengten Raumverhältnissen ihre Kraft und Ausstrahlung voll entfalten. Vor allem ist es unbedingt notwendig, sich über den Katalog, weitere Literatur (s. Literaturempfehlungen) oder Internet-Recherche einzulesen. Die Personen hinter den Objekten, die Zeitverhältnisse und Ereignisse dem Besucher näherzubringen, gelingt dieser Ausstellung nicht. Und dies vor allem, weil jegliche schriftlichen Erläuterungen und Zusammenfassungen fehlen.

Die teilweise komplizierten Strukturen des russischen (Staats-)Wesens und die enge Verzahnung zwischen Kirche und Macht sind für Westeuropäer nicht einfach zu entschlüsseln – in der Ausstellung aber durchweg präsent. In der Russisch–Orthodoxen Kirche wird den Schwestern Jelisaweta und Alexandra sowie Nikolaus II. und seinen Kindern seit ihrer Heiligsprechung im Jahr 2000 eine große Verehrung zuteil. Auch deswegen hält sich die Präsentation mit kritischen Tönen und dem Hinterfragen der Herrschaftsform und des Herrschaftshandelns zurück. Jedes einzelne Objekt nimmt aber genau darauf Bezug und würde ohne das ganz besondere Verständnis vom Zarentum nicht existieren.

Und dennoch: „Abschied, russische Hymne… dahin die Wonnetage! In goldigem Glanze!“ schrieb Ludwig II. anlässlich eines Abschiedes von der Zarin. Diese Worte könnten dem Besucher gewiss nach dem Verlassen der Präsentation mit ihren zahlreichen Pretiosen auch in den Sinn kommen.

Am Sonntag, den 28.Januar 2018 kann man von 15 bis 18 Uhr die Großfürstinnen und Zarinnen, die einst aus Hessen kamen, in Kurzvorträgen mit musikalischer Begleitung aus den Epochen intensiver kennenlernen.

© Marcus Spangenberg, Regensburg
Januar 2018


Angaben zur Ausstellung:

„Liebe, Glanz und Untergang.
Die hessischen Prinzessinnen in der russischen Geschichte“
Frankfurt am Main, Ikonen-Museum
Stiftung Dr. Schmidt-Voigt
Brückenstraße 3 – 7
60594 Frankfurt

noch bis zum 26. Februar 2018
Ikonenmuseum Frankfurt am Main

Das Museum bei Facebook

Literaturempfehlungen

In dem zur Ausstellung erschienenen Ausstellungskatalog sind nahezu alle Objekte beschrieben und abgebildet: Любовь, трагедия и долг. Гессенские принцессы в российской истории. / Liebe, Glanz und Untergang. Die hessischen Prinzessinnen in der russischen Geschichte, Frankfurt am Main 2017.

Speziell zur Zarin Mari[j]a Alexandrowna ist eine Biografie zu empfehlen, die erst vor Kurzem im Konrad Theiss Verlag (ein Imprint der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft) erschien: Marianna Butenschön, Die Hessin auf dem Zarenthron: Maria, Kaiserin von Russland, Darmstadt 2017(336 Seiten, 24,95 Euro).
In zwölf Kapiteln bringt uns die promovierte Historikerin Marianna Butenschön aus Hamburg das Leben und die Person der aus Hessen stammenden Monarchin näher. Viele kleine und größere historische Details führen uns in die Zeit am Zarenhof in St. Petersburg und an andere Orte. Zitate aus Briefen und Aussagen von Zeitgenossen runden das Bild der Prinzessin auf dem Zarenthron ab und bestätigen die intensive Recherchearbeit der Autorin.

Zudem zu empfehlen:

Abbildungen:

Titelbild

Blick in die Ausstellung

Titelmotiv der Biografie
über die Zarin Mari[j]a Alexandrowna
unter Verwendung eines Ölgemäldes
von Franz Xaver Winterhalter (1857).
© Konrad Theiss Verlag
Einblick in die Ausstellung
mit einem Teil der Objekte
zu Zarin Mari[j]a Alexandrowna.
Foto: Marcus Spangenberg
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Lukas Gerber – Mein Ludwig 2 Theater – Update

By admin - Last updated: Sonntag, Dezember 31, 2017

Lukas Gerber – Mein Ludwig 2 Theater

Die Verschwörung

„Mein Ludwig 2 Theater und seine Figuren“ wurde im Oktober 2010 nach Ankündigung der Wiederaufnahme des Musicals „Ludwig²“ von Lukas Gerber (damals 12 Jahre alt) aus dem Saarland gegründet. Die Idee dafür entstand bereits 2005 nach dem ersten Besuch des Ludwig² Musicals in Füssen.

Nach über 7 Jahren intensiver Arbeit an diesem Projekt ist nun eine fertige Ludwig² Inszenierung im Miniaturformat entstanden.

Die Krönung

Über 86 Figuren wurden handbemalt und jedes einzelne Bühnenbild wurde originalgetreu nachempfunden. In den letzten Monaten wurde an besonderen Details gearbeitet, so entstanden die sehr aufwendigen Regenbogenapparate und in Zusammenarbeit mit der Dirndlstubn Hippold aus Nesselwang wurden alle Vorhänge erneuert, darunter auch der bekannte rote Vorhang, welcher in Ludwigs Verzweiflung heruntergerissen wird. Jede Szene wurde abgerundet. Anschließend wurde die Theater- und Lichttechnik erneut erweitert bevor zuletzt täglich technische Proben stattfanden. Trotz anfänglich technischen Schwierigkeiten konnten ab Oktober die Szenen fotografisch festgehalten werden und es konnte auch eine Videoaufzeichnung beginnen. Die Videoaufzeichnung war sehr zeitintensiv.

Im kommenden Jahr werden nun auf der offiziellen Facebook-Seite einige Szenenausschnitte aus der Videoaufzeichnung veröffentlicht.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mein Theater die letzten Jahre unterstützt und begleitet haben und ich würde mich auch über neue Likes freuen.

Ein besonderer Dank geht an das gesamte Team von Ludwig² und das Festspielhaus in Füssen.

Kalte Sterne

In Palästen geboren

© Lukas Gerber, Dezember 2017


Zur Facebookseite von Lukas Gerber

Zur offiziellen Homepage von Lukas Gerber

Bisherige Beiträge von Lukas Gerber auf Ludwigiana.de

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Die Königswanderwege in der Zugspitz Region

By admin - Last updated: Montag, August 28, 2017

Das Königshaus am Schachen, die Ludwigsfeuer in den Ammergauer Alpen, das Soiernhaus in der Alpenwelt Karwendel, das „Kini“-Denkmal in Murnau und natürlich Schloss Linderhof. In der Zugspitz Region finden sich viele Andenken an Ludwig II. (* 25. August 1845, † 13. Juni 1886), der in den Bergen Zuflucht vor der Welt fand. Besonders im Spätsommer wird dem Monarchen mit Veranstaltungen rund um seinen Geburtstag gedacht. Auf den Königswanderwegen kommen Besucher seinen Lieblingsplätzen ganz nahe – und haben dabei die schönsten Aussichten. Wahrhaft königlich eben.
www.zugspitz-region.de

Märchenhafte Lage: Das Köngishaus am Schachen.
Foto: Zugspitz Region, Wolfgang Ehn

Hoch oben in 1.866 Metern Höhe thront es auf dem Schachen am Fuß des Wettersteinmassivs: Das Königshaus, in dem der Märchenkönig nicht nur gerne seinen Geburtstag verbrachte. „Hier oben genoss König Ludwig die Einsamkeit im Hochgebirge und musste trotzdem auf keinen Komfort verzichten“, erklärt Christian Lackner, Tourismusmanager der Zugspitz Region. Wer auf den Spuren des Königs wandeln möchte, wählt für den Aufstieg den „echten“ Königsweg, der sich vom Wanderparkplatz in Elmau durch dichten Bergwald bis unterhalb der majestätischen Dreitorspitze zieht. Obwohl der Monarch damals natürlich nicht zu Fuß unterwegs war. „Spätestens wenn man das erste Mal auf den Felsrücken blicken kann, auf dem sich das Schachenschloss vor dem grellweißen Zugspitzferner und dem mächtigen Alpspitzmassiv erhebt, versteht man, warum sich Ludwig II. diesen Rückzugsort auserkoren hat“, schwärmt der Tourismusexperte, der für den sportlichen Aufstieg die längere Variante von Garmisch-Partenkirchen durch die Partnachklamm und über den Kälbersteig empfiehlt. Tipp: Am 25. August, Ludwigs Geburtstag, wird alljährlich eine stimmungsvolle Messe am Schachenschloss abgehalten. Eine Führung lohnt sich: Außen im schlichten Schweizer Chaletstil erbaut, wartet innen ein türkischer Prunksaal auf seine Entdeckung.

In den Ammergauer Alpen dagegen beginnen die Feierlichkeiten schon einen Tag vorher, wenn am Abend auf den Gipfeln rund um Oberammergau die Ludwigsfeuer entzündet werden. Flammende Bergfeuer, aufgebaut als Kreuz und Krone, ein geschwungenes „L“ und die römische Zahl „II“ erhellen spektakulär die Berge und Wiesmahdflächen. Der 172. Geburtstag des Monarchen wird am 24. August in Oberammergau außerdem mit einem Fackelzug und Blasmusik gefeiert; am 25. August findet in Schloss Linderhof die „König-Ludwig-Nacht“ mit Sonderführungen, Musik und Lesungen statt. Ludwigs Lieblingsrefugium ist auch der Startpunkt für viele Bergtouren. Tipp für Familien: Die Tour von Linderhof zur Brunnenkopfhütte. Über den königlichen Reitweg geht es in eineinhalb bis zwei Stunden über flache und langgezogene Serpentinen durch Wald und Wiesengelände hinauf zur ehemaligen Jagdhütte. Oben begeistert nicht nur die herzhafte Hüttenkost, sondern auch die große Schaukel mit Blick ins Graswangtal.

Auch das Soiernhaus in der Alpenwelt Karwendel wurde als Jagdhaus errichtet, doch da Ludwig diesem Sport nichts abgewinnen konnte, besuchte er dieses Domizil wegen der schönen Aussicht. Besonders angetan war er von der türkisblauen Farbe der Soiernseen – hier ließ er sich gerne in Vollmondnächten über den See rudern. Von seinem Teepavillon „Belvedere“ auf der Schöttelkarspitze zeugt nur noch eine Eisenstange, der sagenhafte Rundumblick zur Zugspitze, Estergebirge, ins Karwendel und weit über die Voralpenlandschaft ist geblieben. Hinauf geht es von Krün oder Wallgau zunächst zur Fischbachalm. Hier muss man sich entscheiden, ob man auf der Forststraße bleibt oder den kürzeren, aber anspruchsvolleren und kurz drahtseilversicherten „Lakaiensteig“ wählt. Diesen Weg benutzen die Bediensteten, um das Jagdhaus auf das Eintreffen des Monarchen vorzubereiten.

Wer das Leben des „Kini“ vor Augen haben möchte, besucht den Aussichtsberg Heimgarten. Bei klarem Wetter sieht man von seinem Geburtsort München bis zum Starnberger See, in dem er seinen Tod fand. Lässt man den Blick schweifen, kommen Schöttelkarspitze, Schachenhaus und der Pürschling, der Hausberg von Schloss Linderhof, ins Bild. „Hier liegt einem das ganze Leben des Königs mit all seinen Lieblingsplätzen zu Füßen“, so Christian Lackner, der als Geheimtipp den Zustieg vom Blauen Land empfiehlt. Von Ohlstadt aus wandert man gut sechs Stunden abgeschieden durch dichten Bergwald und blühende Wiesen, bis sich Schritt für Schritt das gewaltige Panorama öffnet. Auch im Blauen Land gibt es übrigens Feierlichkeiten zum Geburtstag des „Kini“: Jedes Jahr bringen ihm die Murnauer Trachtenvereine an seinem Denkmal ein Ständchen.

Veranstaltungstipp
Die Bayerische Landesausstellung 2018 findet im Kloster Ettal zum Thema „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ statt. Die Zugspitz Region mit ihren Gebirgswäldern,  Königsschlössern und Bergmassiven bietet dazu den idealen Rahmen mit einem Netz von über 1.200 Kilometern Wanderwege aller Schwierigkeitsgrade. Die Ausstellung ist vom 3. Mai bis 4. November 2018 täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Sie zeigt u.a., wie sich Wald und Gebirge durch Menschenhand verändern und warum der Mythos Bayern in der Zugspitz Region entspringt. Für die Schau wird der Südflügel des Klosters saniert und der alte Klostergarten neu belebt. Neben der Präsentation hochrangiger Exponate auf ca. 1.500 qm in den historischen Innenräumen ist ein erlebnisreicher Außenbereich geplant, außerdem ein umfangreiches kulturelles Programm. Veranstalter sind das Haus der Bayerischen Geschichte, das Kloster Ettal und der Landkreis Garmisch-Partenkirchen in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung. Weitere Infos unter www.landesausstellung-ettal.de

Über die Zugspitz Region
Die Zugspitz Region ist der touristische Zusammenschluss des Landkreises Garmisch-Partenkirchen, dem vier Urlaubsdestinationen angehören: das Zugspitzland, die Alpenwelt Karwendel, das Blaue Land und die Ammergauer Alpen.

Text: Kunz PR
Bild: Zugspitzregion Matthias Fend

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172. Wiederkehr des Geburtstags

By admin - Last updated: Samstag, August 26, 2017

Royale Romanzen bei der diesjährigen „König-Ludwig-Nacht“ am Freitag, den 25. August in Schloss Linderhof

Zur Feier der 172. Wiederkehr des Geburtstages König Ludwigs II. von Bayern am Freitag, den 25. August 2017 lädt die Schloss- und Gartenverwaltung Linderhof zur „König-Ludwig-Nacht“ ein. Die Festlichkeiten starten ab 14.30 Uhr mit der Themenführung „Königinnen, Göttinnen und Mätressen“. Wer sich für den Abend stärken will, kann dies u.a. ab 17.00 Uhr im Schlosshotel bei einem 4-Gänge-Menü tun. Ab 20.00 Uhr ist ein reiches Abendprogramm geboten: Lauschen Sie dem halbstündigen Konzert, bestaunen Sie die Illumination des Wasserparterres und lernen Sie bei den Themenführungen in den Gartenparterres die Parkanlage Linderhof näher kennen. Verpassen Sie außerdem nicht die ab 21.20 Uhr stattfindenden Nachtführungen mit musikalischer Untermalung im Schloss.

Thema des diesjährigen Abends sind die „Royalen Romanzen“ der bayerischen Herrscher. Mehrere Jubiläen geben dazu Anlass: die Hochzeit von König Maximilian II. mit Marie von Preußen jährt sich heuer zum 175. Mal. Außerdem wird an den 150. Jahrestag der Verlobung von König Ludwig III. mit Marie Therese von Österreich-Este erinnert. Und nicht zuletzt jährt sich ebenfalls zum 150. Mal die Ver- und Entlobung des Linderhofer Bauherren König Ludwig II. von Bayern mit Prinzessin Sophie in Bayern. Als besondere Programmpunkte offeriert die Verwaltung daher in diesem Jahr zwei Vorträge über die glücklichen und unglücklichen Romanzen der bayerischen Könige mit ihren Herzdamen.

Einen cineastischen Leckerbissen bietet die Vorführung des zu seiner Entstehungszeit kontrovers diskutierten Stummfilms „Ludwig der Zweite König von Bayern“ von Wilhelm Dieterle aus dem Jahr 1930. Seine Erstaufführung wurde in München zeitweise polizeilich verboten. Ab 21.15 Uhr können Sie sich selbst ein Bild von der damals befürchteten „Gefährdung der öffentlichen Ordnung“ machen.

Neben diesem vielfältigen Programm ist bereits das Lustwandeln einen Besuch wert. Etwa 1500 Kerzen werden den Park effektvoll beleuchten und bieten ein besonderes Ambiente.

Die Schloss- und Gartenverwaltung Linderhof freut sich auf Ihren Besuch und wartet mit vielen „Schmankerln“ für Auge und Ohr auf.

Kostenlose Reservierungen für die Schlossführungen sind unter

Telefon 08822 9203-21
Fax 08822 9203-11 und
E-Mail sgvlinderhof@bsv.bayern.de möglich.

Der Eintritt in das Schloss beträgt 11,50 €/Person; alle übrigen Programmpunkte sind kostenlos.

Für das „Menu en bleu royal“ kann man sich unter Telefon 08822790 oder per E-Mail info@schlosshotel-linderhof.com anmelden

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen am Freitag, den 25. August 2017 finden Sie unter www.linderhof.de.

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Buchbesprechung: „Ludwig II. Der Märchenkönig“

By admin - Last updated: Mittwoch, August 9, 2017

Christine Pfützner: „Ludwig II. Der Märchenkönig“

Im „Buchverlag für die Frau“ ist im Juli 2003 ein kleines Büchlein im Format von sage und schreibe ca. 6,5 x 10 cm erschienen. Christine Pfützner fasst in dem handlichen Buch auf 125 Seiten so ziemlich die wichtigsten Fakten über König Ludwig II. von Bayern zusammen.

Sehr liebevoll und kurzweilig berichtet sie über Kindheit und Jugend, Freundschaften, politische Zusammenhänge und natürlich die letzten Tage. Besonderes Augenmerk richtet sie auf Ludwigs Schlösser Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee, die sie so kurz wie möglich aber treffend beschreibt. Zum Abschluss fasst sie das Leben von Ludwig II. in einer Zeittafel noch einmal kurz mit Daten und Fakten zusammen; auch hier zeigt die Autorin eine sinnvolle Zusammenstellung, indem sie Details überzeugend aufführt, ohne sich dabei zu verlieren.

Das Buch zeigt viel Detailwissen und vereinigt die Fakten und auch einige nicht-bestätigte Informationen (Gerüchte) zu einer lockeren, angenehm zu lesenden Geschichte. Leider fehlen aber Quellenangaben oder wenigstens ein Literaturverzeichnis – zum Weiterlesen. Ebenso bedauerlich sind einige kleine Fehler, die sich in den Text eingeschlichen haben: so hieß z. B. der preußische König, der im Januar 1871 zum deutschen Kaiser gekrönt wurde Wilhelm (I.) und war ein Onkel Ludwigs und nicht sein Cousin (S. 45). Sehr schön umschrieben sind die Freundschaften zu seinen Freunden Josef Kainz und dem jungen Thurn-und-Taxis, der aber eben nicht Philip, sondern Paul hieß (S. 56).

Es ist insgesamt schon etwas merkwürdig, wie es König Ludwig II. von Bayern in das Portfolio des kleinen, aber durchaus renommierten ostdeutschen Verlagshauses, das 1946 als Verlag für die Frau gegründet wurde und jahrzehntelang der Verlag für Ratgeberliteratur und Mode in der DDR war, geschafft hat. Zu den bekanntesten Produkten des Verlages gehören die Zeitschriften „Sibylle“ und „Guter Rat“, Schnitte, Handarbeitsvorlagen und Bücher zu Haushalt, Hobby und Frauenfragen. Seit 1950 erscheint das „Jahrbuch für die Frau“ und die heute schon legendären Titel „Wir kochen gut“ und „Das Backbuch“ aus den frühen 60ern. Zu den Schätzchen des Buchprogramms gehören nun die Minibücher – und eben hier findet man König Ludwig II. von Bayern, zwischen Titeln wie „Balkonfreuden“, Pilzbüchlein, „Das kleine Kamasutra“ und „Liebes Bett“, „Lippen locken“.

Wer nun aber das Büchlein für 5 Euro entdeckt hat, wird seine eigene Bibliothek damit bescheiden ergänzen können. Auf jeden Fall ist dieses Buch aber ein gelungenes Geschenk für Freunde, denen man eine Freude bereiten möchte mit einem kleinen Einblick in das interessante Leben des bayerischen Märchenkönigs.

Christine Pfützner

„Ludwig II. Der Märchenkönig“

Buchverlag für die Frau, 2. Auflage
ISBN 3897980940
(ISBN-10: 978-3897980945)
128 Seiten, 5 EUR

(c) Michael Fuchs, Berlin

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Schloss Neuschwanstein in 3D

By admin - Last updated: Freitag, April 21, 2017
Titelbild

Martin Papirowski (Text): „Schloss Neuschwanstein 3D“
Emons Verlag GmbH, Köln 2016
ISBN 978-3-95451-881-4 (ISBN-10: 3954518813)
Englisch, Deutsch
96 Seiten, 16,95 EUR

Das bis heute unvollendete Schloss Neuschwanstein ist immer wieder schön anzusehen – wären dort nicht zu fast jeder Tageszeit unzählige Touristen. Man hat aber natürlich die Möglichkeit, sich mit Träumen und Phantasie, die sich durch diverse Hilfsmittel beim Alleine-Betrachten unterstützen zu lassen. Schon früh wurden Poster und Bildbände gedruckt, die einige schöne Blicke erlauben. Mit Hilfe der digitalen Technik sind heute weitere Möglichkeiten vorhanden, virtuelle Einblicke und Rundgänge vorzunehmen. Einen reizvollen Blick durch die 3D-Brille auf das Schloss und einige Räume ermöglicht dieses Buch aus dem Kölner emons-Verlag.

Der Autor

Als einer der führenden Fernsehproduzenten im kulturellen Bereich gilt der 1960 in Dortmund geborene Autor Martin Papirowski. Neben seinen mehr als 100 Dokumentarfilmen, darunter die ZDF-Sendereihen „Terra X“ und „Sphinx“, publiziert er auch – zuletzt zum „Kölner Dom 3D“ und mit „Giganten der Gothik“ – zur Baukunst der Kathedralen. Als Fachlektor arbeitete Thomas Ott, der auch das Vorwort schrieb.

„Faszinierende Bilder“

Der Klappentext preist „faszinierende historische und aktuelle Bilder von Schloss Neuschwanstein in einmaliger 3D-Darstellung“ und eine „einzigartige Panoramakarte“ an. Das ist nicht übertrieben! Es finden sich tatsächlich herrliche Bilder, manche sogar über eine Doppelseite. Historische Bilder wurden für den 3D-Effekt als Anaglyphenbild bearbeitet. So entsteht durch die beigefügte Rot-Cyan-Anaglyphenbrille im Gehirn des Betrachters ein räumliches Bild durch die in Komplementärfarben dargestellten Halbbilder. Leider funktioniert das bei manchen Bildern nicht ganz – bei der Mehrzahl der Fotos entsteht aber tatsächlich ein fantastischer Eindruck.

Es sind allerdings nicht alle Bilder in 3D abgebildet und die 3D-Brille ist wohl eher eine Kindergröße. Die Brille eignet sich natürlich nur zum Betrachten der 3D-Bilder – so stört sie beim Betrachten des Textes. Umgekehrt stören die (ohne Brille verschwommen erscheinenden) Bilder beim Lesen. Hier hätte sich vielleicht ein getrennter 3D-Bilder-Teil im Buch angeboten.

Informationen zu Architektur und Baugeschichte und zum Leben und Tod des Märchenkönigs

Die Bilder werden ergänzt mit der bereits erwähnten Panoramakarte am Ende, aber auch mit Info-Kästchen, wie z. B. Zeitleisten zum Lebenslauf und zur Schlossgeschichte. Weitere Info-Kästchen informieren mit ergänzenden Angaben bspw. zu Richard Wagner oder „Fakten zum Bau“. Ganz besonders gelungen sind aber die sehr schön dargestellten Grafiken zu den Finanzen (Seiten 42 und 71).

Leider steht der Text insgesamt im krassen Gegensatz zu den schönen Bildern. Der Autor legt sehr viel Wert auf Fakten und Hintergründe. So lässt sich König Ludwig II. sehr schön in „die Sehnsüchte jener Zeit“ (Seite 47) einordnen. Auch die Vergleiche des Schlosses mit anderen zeitgenössischen Bauten, wie z. B. Schloss Drachenburg (Königswinter), Burg Hohenzollern (Hechingen) oder Kölner Dom und Synagoge, sind sehr gelungen. Der Grundton zeigt aber eine wohl grundsätzliche Ablehnung Ludwigs, indem er oft von Größenwahn, Exzentrik und Realitätsverweigerung schreibt. Auch für das Schloss scheint er sich nicht wirklich zu begeistern. Hier schreibt er von völlig irrationaler, „massiv gebauter Märchenkulisse mit einfacher Architektur-Arithmetik (Seite 74). Das „Produkt egozentrischer Selbstverwirklichung“ wurde von einem „gequält-despotischen Mensch“ geschaffen, der für die heutigen Besucher „bei der Findung abschreckender Strafen einige Phantasie bewiesen“ hätte (Seiten 107/109). Papirowski schließt seinen Text immerhin mit einem kleinen Trost: „Ludwig wollte, dass seine Schlösser nach seinem Tod abgerissen werden. Da hat die Welt noch einmal Glück gehabt!“ (Seite 109).

Zusammenfassung

Beim ersten Durchblättern überwältigen den Leser tatsächlich die vielen schönen Bilder und Fotografien der Innen- und Außenansichten von Schloss Neuschwanstein und weiterer, den Text ergänzenden Abbildungen und Grafiken. Beim Text selbst kann das Entzücken allerdings leider im Halse stecken bleiben. Vielleicht ist die Ironie der Texte und der ausgewählt negativen Zitate nicht gleich zu erkennen, aber an vielen Stellen ist die ablehnende Haltung doch zu intensiv.

Drei Dimensionen: Empfehlungen

Es gibt heute einige weitere Möglichkeiten, Schloss Neuschwanstein in dreidimensionaler Schönheit zu entdecken. Dazu gehört seit kurzem die Seite Bayernatlas (https://kurzlink.de/Bayernatlas) – dort sind auch weitere Schönheiten Bayerns zu entdecken. Speziell zu den Räumen Neuschwanstein findet man bei 3D-Top-Event mehrere sehr schöne Ansichten (https://kurzlink.de/3D-Top-Event). Und natürlich findet man auch auf der Seite der Bayerischen Schlösserverwaltung Bilder, Filme und interaktive Seiten (http://www.schloesser.bayern.de und https://kurzlink.de/NeuschwansteinBilder). Die aber wohl eindrucksvollsten Impressionen findet man meines Erachtens bei Kienberger (Besprechung dazu: https://kurzlink.de/Kienberger) und bei der interaktiven DVD „König Ludwig II. Schlösser in 3D“ (https://kurzlink.de/SchloesserDVD).

(c) Michael Fuchs, Berlin, April 2017

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Frühjahrsauftakt in Linderhof: Neue Führungen in der Gurnemanzklause und in der Hundinghütte ab 15. April

By admin - Last updated: Donnerstag, April 13, 2017

Obwohl auf den umliegenden Bergen noch Schnee liegt und man den wechselhaften warmen Lüftchen noch nicht recht trauen kann, ist es wieder soweit: Wie die Bayerische Schlösserverwaltung mitteilt, startet die auf 1000 Metern Höhe liegende Schlossanlage Linderhof  in die  Sommersaison. So gelten ab sofort die Sommeröffnungszeiten: Das Schloss Linderhof ist nun täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr, die Ausstellung „Vom Lynder-Hof zum Schloss“ im Königshäuschen von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu besichtigen.

Pünktlich zum Saisonstart gibt es auch eine neue Attraktion: Führungen durch  Hundinghütte und Gurnemanzklause. Während der ca. halbstündigen Erläuterung in den nach historischen Vorbildern rekonstruierten Staffagebauten erfährt man Wissenswertes über die wechselvolle Vergangenheit der Originalbauten. Welche Geschichte und Geschichten erlebten diese vor der Öffentlichkeit verborgenen Orte, die König Ludwig II. in einem Brief an Richard Wagner lobte als „dort ist es gut sein und der Genuss des Versenkens […] ist ein erhöhter“? Wie wurden die Orte der Oper „Die Walküre“ und des Bühnenweihfestspiels „Parsifal“ von Richard Wagner dramatisch in Szene gesetzt? Dieses und mehr erfahren die Besucher ab dem 15. April täglich um 11:30 Uhr; 12:30 Uhr; 14:30 Uhr; 15:30 Uhr; 16:30 Uhr  und 17:30 Uhr. Treffpunkt ist an der Gurnemanzklause. Zur Teilnahme an den Führungen sind alle Inhaber der Gesamtkarte und der  Parkbauten-Karte berechtigt.

Der Weg zur Hundinghütte und zur Gurnemanzklause führt durch den erst langsam erwachenden Park. Ab Samstag, den 15. April 2017 sind die Parkbauten wieder geöffnet und die Brunnen in Betrieb. Bevor die prachtvollen Blumenrabatten sommerliches Flair verbreiten, müssen insbesondere die Nachttemperaturen noch erheblich steigen. In Deutschlands höchstgelegenem Schlosspark wird erst nach den Eisheiligen ausgepflanzt. Auf nicht allzu sommerliche Temperaturen sollten sich daher auch die Gäste einstellen: „Man weiß ja nie, was noch runter kommt -– daher raten wir jedem Besucher, der im April zu uns reisen will, mit winterlichen Straßen- und Wegeverhältnisse zu rechnen“ erläutert Sigrid Stache, die Leiterin der Schloss- und Gartenverwaltung Linderhof. Wer das Auto lieber stehen lässt, kann ab dem 7. April 2017 an Freitagen, Samstagen, Sonntagen und Feiertagen eine Fernbuslinie ab München nutzen.  Nähere Infos unter www.flixbus.de.

Die Sommersaison endet in Linderhof am 15. Oktober 2017. Die Venusgrotte bleibt in den nächsten Jahren wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen.

Schloss Linderhof

Bayerische Schlösserverwaltung

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Schloss Neuschwanstein: Sanierung des Torbaus hat mit dem Einrüsten der Fassaden begonnen

By admin - Last updated: Donnerstag, November 10, 2016

Wie die Bayerische Schlösserverwaltung mitteilt, hat die Instandsetzung des Torbaus von Schloss Neuschwanstein mit dem Einrüsten der Fassaden begonnen. Ende November 2016 sollen die aufwendigen Gerüstbauarbeiten abgeschlossen sein.

Den Winter über werden dann von dem Gerüst aus die Schäden an den Fassaden und Dachflächen lokalisiert, dokumentiert und das notwendige restauratorische Vorgehen beschlossen. Ab dem kommenden Frühjahr beginnen die eigentlichen Arbeiten, die die Sanierung der Fassadenflächen des Torbaus, die statische Sanierung von Teilen der Decken- und Dachkonstruktionen und eine Erneuerung der Blecheindeckung der Pultdächer beinhalten. Es ist geplant, diese Maßnahme bis Herbst des kommenden Jahres abzuschließen.

Torbau

Torbau Schloss Neuschwanstein im Winter (c) Michael Fuchs

Im Anschluss wird dann die Stützmauer der Neuschwansteinstraße im Bereich zwischen dem Schlossvorplatz und dem Torbau eingerüstet. Auch hier ist eine Natursteinsanierung sowie der Austausch der bestehenden Mauerabdecksteine notwendig. Diese Maßnahme wird bis voraussichtlich Herbst 2018 abgeschlossen sein. Die Sanierungsarbeiten am Torbau und der Stützmauer sind mit insgesamt 900.000,- Euro veranschlagt.

Die ab 1869 errichtete „Neue Burg“ war für König Ludwig II. Denkmal der Kultur und des Königtums des Mittelalters, die er verehrte und nachvollziehen wollte. Errichtet in mittelalterlichen Formen, aber mit damals modernster Technik, ist es das berühmteste Bauwerk des Historismus und ein Hauptsymbol des deutschen Idealismus. Sieben Wochen nach dem Tod König Ludwigs II. wurde Neuschwanstein im Jahr 1886 öffentlich zugänglich gemacht. Das Schloss gehört heute mit ca.1,5 Millionen Besuchern zu den meistbesuchten Schlössern und Burgen Europas. Im Sommer drängen sich im Durchschnitt täglich mehr als 6.000 Besucher durch Räume, die für einen einzigen Bewohner bestimmt waren. Das führt – in Verbindung mit dem alpinen Klima und Licht – zu erheblichen Belastungen für die wertvollen originalerhaltenen Möbel und Textilien. Die idyllische Lage von Neuschwanstein ist einmalig. Allerdings müssen Bewegungen im Fundamentbereich ständig überwacht und die steilen Felswände immer wieder gesichert werden. Ebenso greift das raue Klima die Kalkstein-Fassaden stark an, was immer wieder Sanierungsmaßnahmen erfordert.

Zum 1. Februar 2015 wurde der Vorschlagstitel „Gebaute Träume – Die Schlösser Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee des Bayerischen Königs Ludwig II.“ in die deutsche Vorschlagsliste für das UNESCO-Welterbe eingetragen. Dies wurde auf der 39. UNESCO-Konferenz in Bonn am 3. Juli 2015 bestätigt. Nach derzeitigem Stand soll die Nominierung der Königsschlösser zum UNESCO-Weltkulturerbe zum 1. Februar 2022 erfolgen.

Quelle: Bayerische Schlösserverwaltung

Weitere Informationen zur Gestaltung der Wandbilder im Torbau finden Sie hier.

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„Löwen“ in Herrenchiemsee

By admin - Last updated: Dienstag, Juni 21, 2016

Die Bayerische Schlösserverwaltung bereist die Regionen Bayerns mit einer großen Wanderausstellung über Bayerns beliebtes Wappentier, die in den Schlössern und Burgen jeweils für etwa sechs Wochen Station machen wird.

Noch bis zum 26. Juni 2016 ist die Ausstellung im Neuen Schloss Herrenchiemsee (täglich von 9-18 Uhr) zu besichtigen.

Die Ausstellung ist im Eintrittspreis des Neuen Schlosses Herrenchiemsee enthalten, kann jedoch zum Preis von2,- Euro auch separat besichtigt werden. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten freien Eintritt.

Begleitend zur Wanderausstellung ist eine

Publikation mit dem Titel »Löwen aus Bayerns Schlössern und Burgen«

erschienen (143 Seiten · zahlreiche Abbildungen · 10,- Euro). Diese ist an den Ausstellungsorten und im Online-Shop der Bayerischen Schlösserverwaltung erhältlich. Eine Besprechung des Buches finden Sie hier.

Weitere Informationen, Ansprechpartner und vor allem Details zu den Themen der Ausstellung finden Sie hier:

http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/aktuell/aktuell/loewen-ausstellung.htm

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Treffen der „Freunde König Ludwig II.“ in Schwangau vom 9. bis 12. Juni 2016

By admin - Last updated: Sonntag, Juni 5, 2016

Das diesjährige (15.) Treffen der „Freunde König Ludwig II.“ findet wieder in Schwangau von Donnerstag, 09.06., bis Sonntag, 12.06.2016, statt.

Ausführliche Informationen zum Programm finden Sie hier: http://www.ludwigiana.de/koenig-ludwig-freunde/

Plakatwand FKL_2016-Plakat einzeln

 

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